Wie wollen wir in Zukunft arbeiten – Prolog

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Unsere Arbeitswelt ist im Wandel – das ist nichts neues. Wir merken es jeden Tag, denn intensiver als je zuvor beschäftigen wir uns momentan mit neuen Arbeitsmodellen. Aber sie werden derzeit noch zu zaghaft in der Realität angewandt, vornehmlich sind es junge Unternehmen, startups, die uns vorleben, wie modernes Arbeiten aussieht. 

Um sich mit der Frage nach der zukünftigen Arbeit zu beschäftigen, lohnt sich ein kurzer Blick in die Vergangenheit. Für den Begriff “Arbeit” gibt es verschiedene Ableitungen. Im Althochdeutschen (7. bis 10. Jahrhundert) stand er für Mühsal, Plage und Anstrengung. Im Mittelhochdeutschen (11. bis 14. Jahrhundert) wurde es nicht besser – Arbeit bedeutete damals eine Not, die man leidet oder freiwillig auf sich nimmt. Im Neuhochdeutschen (14. bis 17. Jahrhundert) war Arbeit die zweckgerichtete, körperliche und geistige Tätigkeit des Menschen, mit einem konkretem Ergebnis. Das Bild bzw. die Bedeutung der Arbeit steht an einem Wendepunkt. Wir wollen die Arbeit nicht mehr als eine Plage oder als notwendiges Übel betrachten, das uns monatlich das Geld zum Leben einbringt, wir wollen auch einen Sinn darin sehen und Werte schaffen.

Bis heute gibt es verschiedene Ansichten zur Arbeit, der größte Unterschied liegt zwischen der reinen Erwerbsarbeit, also arbeiten, um den zu verdienen, und dem gegenüber die Sinn stiftende Arbeit, bei der inhaltliche Aspekte und Erfüllung eine entscheidendere Rolle spielen. Jeder definiert für sich selbst, was ihm wichtig ist.

In den kommenden Wochen werde ich mich hier im Blog mit den Aspekten und den konkreten Fragen des Wandels unserer Arbeitswelt beschäftigen, angefangen beim Vorstellungsgespräch, über verschiedene Arbeitsmodelle, bis hin zu Organisationsstrukturen.

Let’s live the transformation of work!

Bildquelle: Andrea Damm / pixelio.de

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