Was sich der/die ewig gestrige Personaler/in für 2015 vornimmt …

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von Jannis Tsalikis

Ein tolles und ereignisreiches Jahr geht mit 2014 zu Ende. Ermutigend, zu sehen, wie viele progressive Personaler sich auf den Veranstaltungen tummeln. Gleichwohl trifft man auch den Einen oder Anderen, der lieber ewig gestrig bleibt.

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Yucca Palme // de.roomeon.com

Was nimmt sich der ewig gestrige Personaler(in) für 2015 vor? Ich habe fünf wesentliche Aspekte für Sie zusammengetragen:

1. Sie/Er hat die neuesten Studien zum Social Media Recruiting gelesen (Zusammenfassung auf dem Absolventa Blog), lacht noch einmal laut auf und schafft den Praktikanten für Social Media wieder ab.

2. Sie/Er findet Dr. Matthias T. Meifert hat vollkommen recht (hier die Diskussion), wahre Schönheit kommt von innen und bedarf keiner teuren Umsetzung, geschweige denn Strategie, Konzept oder Idee. Sie/Er budgetiert 1.000 EUR für den nächsten Arbeitgeberfilm – mehr brauchen die Azubis nicht. Eigentlich könnten die vom Produktmarketing das ja auch machen, warum die das nicht machen und jährlich so viel Geld verbrennen, das versteht sie/er nicht.

3. Sie/Er wird auch weiterhin nicht über Recruitingprozesse nachdenken, weil er ja dank Martin Gaedt weiß (auch wenn sie/er das Buch nicht gelesen hat), der Fachkräftemangel ist ein Mythos. Es steht ja schließlich auf dem Buchdeckel ganz dick drauf! Das Bewerber gerade ausbleiben ist nur eine Pechsträhne. 

4. Von einem Kollegen hat sie/er gehört, dass es Gen Y jetzt doch nicht gibt – ein Grund mehr, sich nicht um die “Weicheier” in der Belegschaft zu kümmern. Leadership und andere Themen, werden auf 2016 verschoben. Das freigewordene Budget wird in ein paar hübsche Yucca Palmen investiert.

5. Sie/Er ist überzeugt, Personal ist People-Management – was hat das denn mit Technik zu tun? Und auch wenn sie/er es niemandem offen sagt, sie/er findet es nicht schlimm noch alle Emails auszudrucken. Und die neue Recruitingsoftware, “Badaboom”, oder wie die heißt, mit Daten irgendwo im Nirgendwo, das macht doch keinen Sinn und ist gefährlich. Die aktuelle Bewerberverwaltung ist gerade 8 Jahre alt, wozu etwas Neues?

In diesem Sinne auch den ewig gestrigen Personalern alles Gute und viel Glück für 2015!

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