Warum HR eine Entspannungs-Droge braucht.

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Manchmal, wenn ich meinen HR-Bauchnabel so beschaue, denke ich mir, „Boah, ist das alles anstrengend!“ 2000 war alles noch so übersichtlich, so überschaubar. Heute fühlt man sich als Personaler eher wie die Kugel in einem Flipper, die von Spiel zu Spiel, immer wieder hin und her gedonnert wird.

Keine Woche, kein Tag, bei dem nicht irgend eine neue Sau durch das Dorf getrieben wird. Und wenn nicht, dann jammern gleich die selbsternannten Thought-Leader: „Is ja nix los hier! HR kommt ja überhaupt nicht aus dem Knick! HR ist so gestern!“

Aber, ihr lieben Schlaumeier, hört auf Sörens Worte! „(..) Innovation ist nur der Sidekick – Wirkung ist der Superheld.“ (Sören Frickenschmidt / Human Resources Magazin)

Die Frage ist nicht nur, „was gibt es so für Innovationen?“ oder „what is next?“, sondern „wie kann ich meine aktuellen Herausforderungen meistern? Brauche ich dafür innovative Wege? Und wenn ja, welche?“ Oft genügen die konventionellen Mittel alle mal. Viele Probleme, die die Personaler lösen müssen, sind noch nicht einmal digital oder haben irgendetwas damit zu tun. Es muss nicht jedes Jahr eine Neuerung her. Sorry, Leute, das ist die Realität.

Auf der anderen Seite können sich die ewig gestrigen Personaler nicht einfach weiter hinter ihren Jukka-Palmen verstecken. Das Leben geht weiter. Angeblich steht die Industrie 4.0 vor der Tür. – mit all seinen Konsequenzen für die Personalarbeit. Wir können hier nicht einfach ein Release auslassen, frei nach dem Motto, Industrie 5.0 käme ja früh genug.

Also was tun? Na, also ich würde sagen, heute erst mal eine rauchen … oder so und Gedanken machen. Die Zeit bis Montag nutzen und entspannen. Sich nicht bekloppt machen. Das ist wichtig.

Ich wünsche ein schönes Restwochenende!

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