Stellenanzeigen bei Facebook

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Lange haben wir drauf gewartet – jetzt ist es soweit: Facebook macht es Unternehmen nun möglich, Beiträge als Stellenanzeigen zu schalten. Das haben wir gestern Abend im Blog von Thomas Hutter erfahren. Man muss dafür die US-englischsprachige Version aktivieren, doch auch hier ist die Funktion noch nicht auf allen Seiten nutzbar.

Mit dem Job-Format könnt ihr Beiträge – neben Status, Foto, Event oder Angebot – nun auch als Stellenangebote veröffentlichen. Es erscheint dazu auch ein eigener Tab, links in der Seitenleiste, in der alle veröffentlichten Stellenanzeigen gefunden werden.

Kandidaten können sich über Facebook bewerben

Und es geht weiter: Kandidaten können sich über Facebook bewerben. Klicken sie in der Anzeige auf“Apply Now“, dann öffnet sich ein Formular. Neben den Kontaktdaten übernimmt Facebook hier auch die im Profil hinterlegten Lebensläufe, also die Job Stationen, die auch in euren Profilen zu sehen sind. Das kann auch nachträglich noch im Formular bearbeitet werden. Dateien können jedoch nicht hinzugefügt werden.

Hat der Kandidat seine Bewerbung abgeschickt, so landet sie im Postfach der Seite, die zuvor die Anzeige veröffentlicht hat.

Zukunft des Jobpostings

Darauf haben wir lange gewartet. Denn es ermöglicht eine sehr Zielgruppen genaue Aussendung von Stellenanzeigen, nur an diejenigen, die sie auch wirklich sehen sollen. Das verringert Streuverluste und teure bzw. pauschale Anzeigenpreise. Schauen wir mal, wie sich das auf den Jobbörsen Markt auswirken wird.

Photo by chriscorneschi

1 Kommentar

  1. Also mit Facebookanzeigen werde ich net so warm.

    Für mich ist Facebook ein privates Netzwerk, und kein Jobportal. Wenn ich ein Angebot über FB erhalten würde, ich wäre eher skeptisch. Es gibt zwar in der Weile Gruppe für gewisse Bereiche, in denen man Informationen über Jobs austauschen kann, aber da sehe ich den Nutzen eher für kleinere Betriebe, die nicht hunderte von Euros für Stellenanzeigen bei den grossen Portalen ausgeben wollen.
    Aber die Kehrseite ist die: Wenn ich eine Stelle in einem kleinen, begrenzten Kreis ausschreibe, erhalte ich maximal auch nur aus diesem Kreis Bewerbungen. Die Chance, dass Leute dann diese Stellenanzeige teilen und somit viral machen, ist eher gering – wenn dieses Teilen keinen direkten Vorteil verspricht.

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