So geht HR Kommunikation im Social Web – Teil 1: Die Zielgruppe

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Das Social Media Thema ist noch immer nicht 100%ig bei allen Personalern angekommen. Grund genug, heute, morgen und übermorgen mal wieder etwas zu diesem Thema zu posten.

Hat sich ein Unternehmen dazu entschieden, HR Kommunikation 2.0 zu betreiben, sind in der Regel mindestens folgende Aspekte betrachtet worden.

  1. Erkenntnisse wurden darüber gesammelt, wie die Zielgruppe wirklich tickt.
  2. Das Budget und die notwendigen Ressourcen, um dauerhaft Kommunikation zu betreiben.
  3. Einen kreativen, langfristig angelegten Redaktionsplan.

Wir wollen uns kurz bemühen, uns mit eben diesen Aspekten zu befassen. Ich beschreibe euch, was die wesentlichen Dinge dabei sind. Damit es nicht zu lang wird, gibt es drei Blogposts dazu in Folge (Montag, Dienstag und Mittwoch)

Heute möchte ich mich mit dem Thema Zielgruppe befassen. 

Wenn Personaler heute an Zielgruppe denken, dann denken sie oft an Gen Y. Why? Nun, das kann ich euch auch nicht genau sagen. Jedenfalls, um es vorweg zu nehmen: Zielgruppe ≠ Gen Y

Da ich das Gen-Y-Modell für zu einfältig halte und mithin für ziemlich unbrauchbar, möchte ich mich hier nicht weiter damit befassen. Schwamm drüber, warum habe ich es eigentlich erwähnt?

Wer das allgemeine Kommunikationsmodell kennt (Sender – Empfänger), für den ist die Frage nach der Zielgruppe eigentlich keine wirkliche Frage. Um mich kurz zu fassen, wer nicht weiß, wofür sich der Empfänger interessiert, der kann Botschaften aussenden wie er will, er wird den Empfänger nie erreichen. Logisch.

In sozialen Netzwerken ist es ein bisschen so, als wäre jeder Einzelne eine Zeitung oder ein Magazin. Wer interessante, lustige oder außergewöhnliche Geschichten parat hat, der wird geliked, gefollowed, oder gefaved (sorry, aber das denglisch ließ sich gerade nicht vermeiden). Wer also eine große Schar an Fans generieren will, der muss die Welt mit kreativen, neuen Inhalten füttern. Inhalte, die auf die jeweilige Zielgruppe passen.

Im vorherigen Satz liegt schon der Hase im Pfeffer. Jedes Unternehmen, jeder Geschäftsbereich, jedes Berufsfeld, jede Hierarchieebene etc. hat unterschiedliche Zielgruppen. Geschlecht, Alter, Bildungsstand, Gehaltsgefüge usw. sind ausschlaggebende Eigenschaften, die die Interessen einer Zielgruppe ausmachen.

Die Sinus Millieus – früher mal total en vogue – zeigen die Vielfalt, die dabei entstehen kann. Erst wenn man dieser Vielfalt wirklich auf den Grund gegangen ist, ist es auch möglich, die Schlüsse zu ziehen, die man für die Entwicklung eines Kommunikationskonzepts benötigt.

Mit einem gelungenen Kommunikationskonzept, das auf die Interessen der Zielgruppe abgestimmt ist, ist der Erfolg in den Social Networks (fast) garantiert.

(Klicken für größeres Bild)

Sinus-Milieus_2015 (1)

 

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