So arbeiten wir in Zukunft – wir fordern ein Umdenken und revolutionieren das Arbeiten

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Keine Lust mehr auf Arbeiten von gestern – lautete das Statement von Microsoft auf der re:publica, die letzte Woche in Berlin stattfand. Grund genug also, um über die Zukunft der Arbeit nachzudenken und ein Manifest für ein neues Arbeiten zu veröffentlichen. Denn: die Digitalisierung ist lange schon in unserer Arbeitswelt angekommen und unerlässlicher Bestandteil – und das erfordert ein lange überfälliges Umdenken unserer Arbeitsweisen.

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„Wir lehnen starre, unflexible Arbeitsverhältnisse ab“, heißt es eingangs in dem Manifest. Es geht also darum, unser Arbeiten und unsere Arbeitsweisen zeitgemäßer zu gestalten und dem gegenwärtigen Denken anzupassen. Denn schließlich sind wir Wissensarbeiter, „wir tragen mit unserem Wissen wesentlich zur Wertschöpfung der Unternehmen bei. Wir arbeiten gerne, motiviert und engagiert“, deshalb wollen wir die uns gesetzten Grenzen nicht länger akzeptieren.

Also, warum müssen wir noch immer jeden Morgen, um 9 Uhr im Büro sein und wöchentlich unsere (mindestens) vierzig Stunden am Schreibtisch abarbeiten, wenn uns die Technik mittlerweile auch ein ganz anderes Arbeiten ermöglicht, unabhängig von Arbeitszeit und -ort? Auch wollen wir nicht mehr in starren Hierarchien arbeiten, sondern Projekt bezogen.

Zusammengefasst fordert das Manifest die Freiheit der Arbeit. Wir sollen selbst entscheiden können, wie, wo und wann wir arbeiten – wichtig ist doch einzig, dass die Ergebnisse stimmen und wir zur Wertschöpfung des Unternehmens beitragen. Und wir wollen Vertrauen, in unsere Fähigkeiten, in unsere Arbeit. Weil wir nicht mehr so arbeiten, wie unsere Eltern oder Großeltern. Die Zeiten haben sich geändert, das sollte auch endlich in den Personalabteilungen der Unternehmen ankommen.

Und dazu braucht es Freiheit, Vertrauen und auch Mut – in unsere Fähigkeiten und mit den Freiheiten umzugehen. Das Manifest von Microsoft ist nichts Revolutionäres, es ist zeitgemäß und fasst zusammen, wie sich Unternehmen von nun an entwickeln und denken sollten, um in der Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben – gegenüber Kunden, aber auch gegenüber (potentiellen) Mitarbeitern. Die Grundlagen für das moderne Arbeiten sind also schön längst vorhanden – jetzt gilt es, das Denken zu modernisieren. Passend habe ich heute Morgen einen Beitrag von Nico Rose zur Good Day Theory gelesen. Diese besagt: “A good day is one where you decide what to do – and then choose to do something that you´re really good at.” Also. Lasst uns gute Leistungen erzielen, durch Kollegen, die jeden Tag einen guten Tag haben!

Damit einen guten Start in die Woche!

Das Manifest findet ihr hier zum Download – und um es euch über den Schreibtisch zu hängen 🙂

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