Machs dir selbst!

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Ständig sind wir unzufrieden – mit unserem derzeitigen Leben, unserer Beziehung umd am häufigsten mit unserem Job. Wie oft schimpfen wir darüber und träumen von Besserem!? Habt ihr euch mal überlegt, warum das so ist?

Die Auswahl ist zu groß

Einen interessanten Ansatz habe ich letztens mit Susanne Schwarz von samzer.me diskutiert – den „Tinder Effekt“. Wie bei der bekannten Dating-App liefern uns sämtliche soziale Netzwerke und Communities scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten, neue Menschen kennenzulernen und genauso auch unendliche neue Jobpesketiven. Zeitglich sind natürlich auch viele neue Jobs entstanden, unter den kuriosesten Bezeichnungen. Wer soll da noch den Durchblick behalten? Schließlich könnte es da draußen ja irgendwo die perfekte Arbeit geben – immer noch besser und ausgefallener!

Wir sind durch diese Flut an neuen Informationen komplett überfordert. Unser Verlangen nach Superlativen nährt diese Überforderung, es muss immer noch besser sein und alles bisher Dagewesene übertrumpfen. Je größer die Auswahl ist, desto schwerer ist es, eine Entscheidung zu treffen. Und das führt am Ende zu Frustration. „Letztlich streben wir doch eigentlich nur nach Ruhe und ein bisschen Sicherheit“, weiß Susanne.

Machs dir selbst!

Hör auf zu jammernWarum sind wir also nicht mit dem zufrieden, was wir haben? Das liegt daran, dass wir eigentlich gar nicht so richtig wissen, was wir eigentlich wollen. Also jammern wir! Wir sind so sehr mit der Suche nach dem Idealzustand beschäftigt, dass wir dabei vergessen, was wir eigentlich suchen. Susanne hat einen guten Rat: Machs dir selbst!

Gemeinsam mit Monica hat sie ein Coachingprogramm entwickelt. Und damit man dabei auch ungestört ist und nicht von alltäglichen Routinen abgelenkt wird, gehts eine Woche lang ans Meer nach Portugal. Denn beide wissen, im Urlaub fängt man an, sich Gedanken über sein Leben zu machen, hat Träume und schmiedet Pläne. „Die Weite des Meeres, die Füße im Sand, die salzige Luft in der Nase – wir lassen sämtliche Störfaktoren hinter uns. Und genau diesen Abstand nutzen wir, um in entspannter Atmosphäre intensiv am eigenen Leben zu werkeln, feilen, formen.“

Surfen und Pläne schmieden

Wie diese neuen Pläne nicht so schnell verpuffen – das ist ja leider meist der Fall ist, wenn wir nach dem Urlaub wieder in alltägliche Routinen verfallen – zeigen die beiden in verschiedenen Workshops. Zwischendurch wird gesurft und die Sonne Portugals genossen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, sollte sich beeilen, denn es sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Ich kann euch sowohl Susanne und Monica – ich wurde bereits selbst gecoacht und bin begeistert – als auch Portugal sehr empfehlen.

Photo by aturkus

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