In Deutschland liken Mitarbeiter ihre Chefs nicht, weil sie sie nicht liken!

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von Jannis Tsalikis

Meine Damen und Herren, bitte halten Sie sich fest, denn es folgt eine Nachricht, die Sie umhauen wird.

Laut Studie der BITKOM, würden ”57 Prozent Kontaktanfragen ihres Chefs in Sozialen Netzwerken ablehnen”. Buff. Jetzt brauchen Sie sicher einen Moment um das zu verkraften. 

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Der Bereichsleiter Social Media (nachträglich korrigiert, vielen Dank für den Hinweis!) Arns von der BITKOM kommentiert dieses Ergebnis beschwichtigend: „Man wird mit seinem Chef in der Regel nicht teilen, was die besten Freunde zu sehen bekommen. Vorgesetzte sollten die Zurückhaltung von Mitarbeitern nicht als persönliche Zurückweisung verstehen. Viele Menschen wollen einfach Persönliches und Berufliches im Web klar trennen.“

ABER mein lieber Herr Arns, ich weiss es besser. Denn wie ich aus mindestens ebenso vertrauenswürdigen Quelle erfahren habe (Umfrage Bild / 80275 Stimmen / siehe Screenshot unten), handelt es sich sehr wohl um eine ganz persönlich gemeinte Zurückweisung!

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Um es deutlich zu machen: Da wir bei beiden “repräsentativen Umfragen” von 57% sprechen, liegt der Schluss nahe, dass es sich um die gleichen Personen handelt … ergo in Deutschland liken Mitarbeiter ihre Chefs nicht, weil sie sie nicht liken. Alles klar? So einfach ist das.

Der geneigte Leser (und vor allem die Teamleiter unter ihnen) wird sich fragen, was zum Geier er oder sie mit dieser Information soll.

Nun, Arbeitnehmer sollten sich fragen ob sie ihren Chef mögen und wenn ja, dann vielleicht auch mal ihr Zuneigung zeigen und sie oder ihn adden. Einfach, weil es eine echt nette Geste wäre und mithin die ausgebliebene socialmediale Freundschaft nicht mehr missinterpretiert werden kann.

Die Teamleiter hingegen müssen sich Fragen, welche 6 von 10 Mitarbeitern die sie haben und nicht auf Social Media ihr “Freunde” sind, vielleicht ihre Feinde sind. Buff.

Ich wünsche allen ein repräsentatives Wochenende.

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