Guter HR Content im Web hängt vom Nachrichtenwert ab!

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Wer mich kennt, der weiß, dass ich kein großer Theoretiker bin. Zugegeben. Die Theorie kann einem jedoch immer wieder nützliche Hinweise geben, um sich in der Praxis zu verbessern. Wirklich!

Als ich mich zuletzt auf meinen Vortrag “Ohne Content nichts los!” in München vorbereitet habe, habe ich lange vor mich hin gegrübelt … Die Frage war, was macht “Content” wirklich gut? Welche Kriterien stehen für virales Potential und können im Vorfeld erkannt werden?

Nun, das wichtige Stichwort ist: Nachrichtenwert (Nachrichtenwert-Theorie). Viele Theoretiker haben sich bereits (Gott sei Dank, stehe ich nicht alleine da!) Gedanken darüber gemacht, wie Journalisten tagtäglich die relevanten Nachrichten aus einer Flut an Meldungen herausfischen. Sie haben versucht, einen Kriterienkatalog zu erstellen, der vorhersagen kann, welchen Meldungen der Sprung in die Presse gelingt bzw. für die Leserschaft in den Zeitungen zu finden sein wird.

Müssen diese Kriterien nicht auch für das Social Web gelten? Müsste man nicht auch mit diesen Kriterien vorhersagen können, welche Nachrichten virales Potential im Web 2.0 haben. Wahrscheinlich. Oder?

Hier eine Übersicht:

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Denken Sie mal an die letzen Meldungen im Social Web, die viral gegangen sind (ZB “Selfies/Oscar). Finden Sie die dazugehörigen Kriterien? 

Die Nachrichtenwert-Diskussion hilft vielleicht nicht dabei, auf eine zündende Idee oder Pointe zu kommen, wenn es darum geht guten Content zu erstellen. Dennoch, vielleicht ist sie zumindest ein guter Prüfkatalog, bevor man den nächsten Beitrag postet 😉

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