Das Interview zum RecruiterSlam 2018! Michael Witt über Neuerungen und Highlights!

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Ich habe Michael auf dem HR BarCamp kennengelernt. Er ist ein waschechter Recruiter und Personalmarketing-Nerd. Nachdem er das erste Mal Star Wars gesehen hatte und ein iPhone 1 besaß, mochte er das Internet und mobile Formate. Das überträgt er auf seine Arbeit. Er ist Gründer des RecruiterSlams und der HR TEC Night und bloggt auf Lebenswelt Recruiting. Aber Moment mal, RecruiterSlam? Was ist denn das? 

Lieber Michael, wie zur Hölle bist du auf den Gedanken gekommen, Poesie und Recruiting miteinander zu verknüpfen?

Hey Jannis! Na, ich lebe doch im Land der Dichter und Denker und komme darüber hinaus ursprünglich aus dem badischen Geniewinkel. Da liegt das quasi auf der Hand, dass neben Innovationen wie Maultaschen und Spätzlepresse auch noch weiteres Bahnbrechendes entsteht!

Und ernsthaft: Beides gibt es ja schon lange. Poetry Slams sind nichts Neues und auch Recruiting ist landläufig als Disziplin des Personalwesens bekannt. Den initialen Gedanken, quasi den Push für die Idee gab mir mitunter mein langjähriger Freund Tobias Meinhold. Tobias ist selbst Slammer und veranstaltet eben auch sehr erfolgreich unterschiedliche Kunst und Poesie-Formate an meinem ehemaligen Wohnort Biberach. Und als wir beide, eben in dieser schwäbischen Kleinstadt mal zusammen auf ein Getränk unterwegs waren, da kam uns der Gedanke, die beiden Welten zu verbinden. Zuerst nur als vage Idee, dann wurde es zunehmend klarer und konkreter bis wir dann 2014 mit dem ersten RecruiterSlam gestartet sind.

Was war für dich bisher das größte Highlight?

Die Entwicklung des Recruiter Slams. Also die Lessons Learned, die wir aus dem ersten Slam mitgenommen hatten. Wir wollten im Rahmen des ersten Slams ja neben einem „klassischen“ Dichterwettstreit eben auch noch ein Recruiting-Event draus machen. Das hat nicht so ganz gefruchtet, denn wir wissen ja alle leidlich: Zwei Zielgruppen und ein Konzept ist meist eine heikle Angelegenheit. Somit sind Tobias und ich nochmal zusammengesessen und haben uns an das Re-Design gemacht und eben, diesen qualitativen Sprung den der Recruiter Slam insgesamt gemacht hat, das ist für mich das größte Highlight.

Wollen eigentlich viele mitmachen? Gibt es Auswahlkriterien?

Naja, anfangs hatte ich tatsächlich ein wenig Bammel. Zum einen wieder Slammerinnen und Slammer zu finden, die sich die Mühe machen, in die Textarbeit und die Vorbereitung zu investieren. Das ist nicht ohne. Das weißt du ja selbst vom letzten Mal. Zum anderen auch wieder ausreichend Partner und Sponsoren zu gewinnen, weil Tobias und ich machen das ja aus eigener Tasche. Aber beides hat wieder geklappt und darüber sind wir froh und auch dankbar. Wir haben tatsächlich auf Seiten der Slammer mehr Anfragen bekommen, als wir Startplätze zur Verfügung stellen können.

Die Auswahlkriterien, wenn man diese so nennen mag, sind eigentlich recht einfach: Inhaltlich haben wir uns auf die Themen Recruiting und Personalmarketing festgelegt. So muss der oder die slammende Persönlichkeit nachweislich aus diesem Umfeld kommen. Wir haben ein Verhältnis zwischen Unternehmen und Dienstleistern festgelegt, um hier den Unternehmen ein wenig mehr Gewicht zu verschaffen. Ansonsten sind und waren auf unserer Bühne alle willkommen, die es sich letztendlich zutrauen Recruiting-Poesie in einer hoffentlich vollen Halle zum Besten zu geben.

Jetzt im April findet die dritte Veranstaltung statt: Was hat sich seit der ersten Veranstaltung verändert? Was sind die Neuerungen?

Ja, und wir freuen uns schon riesig darauf! Es gibt im groben Setting keine Änderungen. Vielleicht habe ich aber einen Spoiler für dich.

Da wir ja mit dem Im Wizemann eine Location haben die bestens dafür ausgestattet ist, müssen wir hierbei zum Beispiel nicht viel ändern. Wir machen lediglich die Auslosung vorher in der Halle und nicht im Vorraum, da gleichzeitig noch ein Konzert in der anderen Halle stattfindet. Hier vielleicht der Hinweis: Kommt rechtzeitig und seid nicht überrascht, wenn ein paar mehr Menschen da sind 🙂

Inhaltlich bleibt eigentlich alles beim Alten. Wir haben eine Vorrunde mit dem bekannten Cup-System, also 1:1 Shoot-Out und dann eine Hauptrunde mit den 4 Finalisten. Hier haben wir dieses Jahr nur noch die Option PowerPoint entfernt und sind jetzt ganz beim Poetry Slam angekommen.

Und nun aber der SPOILER: Wir haben dieses Jahr im Anschluss einen Club in der Stuttgarter Innenstadt angemietet und wollen hier noch eine After Show Party machen! Es wird das erste Mal eine Recruiter Slam After Show Party geben!!  Wer nach dem Slam eh noch zum Feiern will, muss nichts planen, wir haben die Location schon am Start. Der Eintritt ist mit dem RecruiterSlam 2018 Bändchen natürlich frei. Ansonsten: Wir übernehmen den Club – ihr eure Getränke.

Gibt es noch Karten?

Wir sind dieses Jahr echt ein wenig überrascht wie viele Karten schon weg sind. Also die kurze Antwort: Ja, aber echt nicht mehr viel. Wenn ihr kommen wollt, schnell ein Ticket sichern.

Vielen Dank für deine Zeit, Michael!

 

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